Einlegesohlen – Erfahrungen aufgedeckt! Erschreckende..

Wenn Sie an den letzten Schuhkauf Ihrer Shoppingtour zurückdenken, erinnern Sie sich vielleicht daran, nach oder während des Bezahlvorgangs Einlegesohlen empfohlen bekommen zu haben. Oft nehmen Sie dieses Angebot nach kurzer Erklärung durch den Verkäufer auch an. Doch was zeichnet sie aus und wofür eignen sie sich? Eine Antwort auf diese Fragen finden Sie hier.

Einlegesohlen – der Begriff erklärt

Unter einer Einlegesohle versteht man eine nach Größe, Beschaffenheit und Funktion angefertigte Einlage der Innenfläche eines Schuhs. Abhängig von der Jahreszeit und dem Einsatzzweck besteht diese aus verschiedenen Materialien wie z. B. Kork, Leder, Gummi oder Lammfell/Frottee.

Weshalb Einlegesohlen verwendet werden sollten

Für die Verwendung von Einlegesohlen in Ihren Schuhen sprechen gleich mehrere Gründe. Zum einen sind viele Sohlen entweder mit Textilien oder Materialien versehen, welche schweiß- und geruchshemmende Funktionen besitzen. Beispiele hierfür sind Aktivkohle, Sisalfaser oder Silberionen. Diese sorgen somit einerseits für weniger Gerüche, andererseits für mehr Frische, da sie auch zunehmend atmungsaktiv und damit hautfreundlicher als Synthetikprodukte sind.

Ein weiterer Grund ist der Tragekomfort und das damit verbundene Gefühl beim Gehen. Einlegesohlen für diese Zwecke sind von der Beschaffenheit her so ausgelegt, dass sie sich an die einzelnen Zonen der Füße anpassen und so für optimale Ausrichtung und Dämpfung der Füße sorgen. Dies ist besonders wichtig für die Gelenke und den Rücken, worauf der folgende Absatz gesondert eingeht. Einen interessanten Testbericht fanden wir auf Forumdergesundheit, welche über Euphoric Feet berichten.

Orthopädische Einlegesohlen und ihr Einsatzzweck

Im vorherigen Absatz haben Sie erfahren, dass der Einsatz einer Einlegesohle aus Gründen des Komforts und der Hygiene geschieht. Er ist jedoch nicht auf diese Bereiche beschränkt. Als wichtiger Punkt ist hier die Verwendung für orthopädische Zwecke zu nennen.

Die Gelenke der Füße sind durch den Aufbau des Bewegungsapparates miteinander verbunden und arbeiten im Normalfall einwandfrei. Durch Faktoren wie falsches Gehen/Auftreten, fehlende Dämpfung der Füße oder monotone, wiederholende Bewegungen entstehen relativ schnell Belastungen für die Gelenke. Diese können bis in den Rücken, die Bandscheiben und die Kniegelenke ausstrahlen und Entzündungen, Schäden sowie Verletzungen zur Folge haben.

Einlegesohlen für orthopädische Zwecke werden in der Regel von einem Facharzt (Orthopäde) empfohlen und speziell angefertigt. Sie wirken Fehlstellungen wie einem Senk- oder Spreizfuß entgegen, dämpfen den Fuß bei jedem Schritt und entlasten die Gelenke. Bei bereits vorhandenen Beschwerden kann hier somit Linderung verschafft werden.

Einlegesohlen mit Magneten – welche Vorteile bieten sie?

Zu den bereits genannten Produkten gibt es eine alternative Art von Einlegesohle: magnetische. Diese verfügen meist über mehrere Magnetpunkte, welche in die Sohle eingearbeitet wurden und bieten gleich zwei Vorteile.

Zum einen ist die Anordnung der Punkte so gewählt, dass die Fußreflexzonen (Nervenenden der Füße) durch das Tragen der Einlegesohlen stimuliert werden. Hierdurch wird nicht nur ein höherer Tragekomfort erreicht, sondern auch eine Linderung von Schmerzreizen, wie sie beispielsweise durch Verspannungen auftreten.

Zum anderen ergibt sich aus der Stimulierung der Fußreflexzonen ein weiterer Vorteil: Die Durchblutung der Füße wird angeregt und damit die Zellen vermehrt mit Sauerstoff versorgt. Dies kann insbesondere bei einer Neigung zu kalten oder verspannten Füßen Abhilfe schaffen.

Weshalb Einlegesohlen für Kinder?

Kinderfüße sind besonders empfindlich. Der Grund hierfür ist, dass die Muskulatur der Füße bei Kleinkindern noch nicht ausgebildet ist und sich auch die Struktur der Knochen und Bänder erst formen muss. Mit Beginn des Laufenlernens wird der Fuß belastet und kann sich im Laufe der Kindheit entwickeln.

Einlegesohlen für Kinder eignen sich immer dann, wenn z. B. angeborene Fehlstellungen wie ein Klump- oder Sichelfuß vorliegen, der Nachwuchs Schmerzen beim Gehen hat oder andere medizinische Gründe dafür sprechen. Ein orthopädischer Schuhtechniker kann in diesen Fällen spezielle Einlegesohlen anfertigen, welche für Schmerzlinderung und eine bessere Bewegungsfreiheit sorgen können.

Da sich die Fußhaltung bei Kindern über mehrere Jahre hinweg ändern kann, ist es daher ratsam, diese regelmäßig zu überprüfen und bei Bedenken den Kinderarzt hinzuzuziehen. Jedoch sind kleinere Abweichungen oder ein leichtes Einknicken in den ersten Jahren in der Regel ganz normal.

Einlegesohlen als Alleskönner

Zum Schluss lässt sich festhalten, dass Einlegesohlen viele Vorteile im Hinblick auf Gesundheit, Komfort und Funktion bieten. Sollten Sie also das nächste Mal in einem Schuhgeschäft „fündig“ werden, denken Sie daran, eine für Ihre Bedürfnisse geeignete Einlegesohle mitzunehmen – Ihre Füße und Gelenke werden es Ihnen danken!

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